Großbrand in Halle !!!

 

Am 4.1.2004 um 18:38 Uhr Sirenenalarm,

6 Familienhaus brennt in voller Ausdehnung.............

Aktuelle Bilder aus der Brandnacht und Einsatzplan

 

 

 

 

 

 

Aus der rechten, kleinen, Gaube konnte nach 2,5 Stunden ein Mensch und ein Hund lebend gerettet werden.

 

Der Löschangriff wurde von allen 4 Seiten durchgeführt

 

 

Zustand des Brandobjektes nach 18 Stunden Einsatz.

       

 

Halle (06.01.04).Ein Zimmerbrand in einem dreistöckigen Wohnhaus in Halle breitete sich am Sonntagabend auf das gesamte Gebäude aus (der TAH berichtete). Rund 200 Feuerwehrleute waren zur Brandbekämpfung im Einsatz. Ein zunächst vermisster Hausbewohner konnte geborgen werden; er liegt jetzt mit einer schweren Rauchgasvergiftung im Krankenhaus. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 300.000 Euro.

Einsatzort für die alarmierten Rettungskräfte war ein dreistöckiges Gebäude in Halle, direkt an der Bundesstraße 240. Alle Wohnungen in dem Sechs-Familien-Haus waren bewohnt. Als das Feuer entdeckt wurde, befanden sich 14 Personen in dem Gebäude. Bis auf einen 57-jährigen Mann konnten sich alle weitgehend unverletzt ins Freie retten.
Bemerkt haben die Bewohner den Brandgeruch gegen 18.30 Uhr zunächst im Treppenhaus. Doch ausgebrochen ist das Feuer laut Polizeiangaben in einem Zimmer in der ersten Etage; der Mieter dieser Wohnung befand sich zu dieser Zeit ein Stockwerk höher, bei einem Bekannten. Als der Mann seine Wohnungstür öffnete, schlugen ihm bereits die Flammen entgegen. Von der gegenüberliegenden Gaststätte wurde dann die Feuerwehr alarmiert. Obwohl die Rettungskräfte schnell vor Ort waren, konnten sie nicht mehr verhindern, dass die Flammen auf das gesamte Gebäude übergriffen. Unter der Leitung von Ortsbrandmeister Bernhard Lange und Gemeindebrandmeister Karl-Ludwig Böker waren bis zu 200 Feuerwehrmänner im Einsatz.
Auch ein zunächst vermisster Hausbewohner konnte von der Feuerwehr nach zweieinhalb Stunden noch lebend im Obergeschoss gefunden werden. Er und auch sein Hund wurden mit dem Rettungskorb mit Hilfe der Drehleiter geborgen. Der 57-Jährige erlitt eine schwere Rauchgasvergiftung; er liegt im Koma, sein Zustand ist kritisch, so die Auskunft der Polizei. Ein anderer Hausbewohner, er ist 58 Jahre alt, musste lediglich eine Platzwunde am Kopf ärztlich versorgen lassen.
Die ganze Nacht zum Montag und auch noch gestern Vormittag war die Feuerwehr mit einer Brandwache vor Ort. Einzelne Brandnester loderten immer wieder auf und mussten abgelöscht werden. Die Bundesstraße war auch am Montag noch gesperrt, da Teile des Gebäudes einstürzen könnten.
Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist immer noch unklar. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen spricht jedoch nichts für eine vorsätzliche Brandlegung, so die Aussage der Polizei am Montagvormittag.